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athroskopische Labrumrefixation – Erfahrungsbericht
Teil 1 – Mein Weg ins KMG Klinikum Güstrow
8. März, 12 °C Grad vor der Tür, die Sonne strahlt… das perfekte Wetterchen um die schwarze, englische Lady über den Mecklenburgischen Asphalt zu bewegen. Also nichts wie los ins Büro und schnell das Alltagsoutfit gegen die italienische Lederkluft getauscht.
Vereinigt mit der kleinen Engländerin ging es dann zügig über Sievershagen, unzähligen kleinen Dörfern irgendwo zwischen Lambrechtshagen und Bützow.
Die Strecke ergab sich ganz unwillkürlich und so ging es über Nebenstraßen nach Bützow, weiter über Lüssow und Co. nach Güstrow in den Ortsteil Suckow, zu meiner Tante.
Der Abflug – Unfall
Die Aufmerksamkeit wich in Anbetracht der freien 30 Zone von der Strasse in Richtung des ehemaligen MAZ-Freizeitparks…Leider ist es bei uns Menschen anatomisch bedingt,
dass wir keine Augen an der Seite haben, geschweige um die Ecken luschern können und so näherten sich mir unbemerkt zwei “Geschwindigkeitsbremshügeln” mit einer in der 30 Zone angemessenen Geschwindigkeit.
Als ich im seitlichen Umfeld nicht spannendes entdeckte, wanderte der Blick wieder nach vorne, wo ich die beiden Hindernisse wahr nahm und intuitiv in die den Anker warf. Doch wie sich einen kleinen Moment später herausstellte, war es schon zu spät
Der Lenker der Street Triple schlug aus und riss mir mit einem sehr zerrenden Druck die rechte Schulter aus der Pfanne. Anschließend oder auch im gleichen Moment, wer weiß das schon, ging es dann weiter über den Lenker.
Nach einem kurzen, Turbulenzen freien Flug landete ich leider etwas unrühmlich auf der rechten Schulter und gab ihr quasi den Rest… Mit ausgerenkter (luxierter rechter Schulter) stand ich auf und führte die altbewährte Schultereinrenkmethode (schnelle Drehbewegung des Körpers) durch. Doch irgendwie brachte das nichts und die Schulter blieb erstmal in der sehr unbequemen und schmerzvollen Position…
Glück im Unglück
…den gesamten Abflug beobachtete das in dem Auto hinter mir befindliche Pärchen. Äußerst erstaunt “…Mann – Du bist aber hoch geflogen…!” über meine kleine ungewollte Stunteinlage fuhren Sie an den Straßenrand ran und erkundeten sich nach meinem befinden. Die beiden “Altentreptower” riefen einen Rettungswagen und halfen mir, mich von meiner beengenden Rindslederhaut zu befreien.
Nach kurzer Warterei kam (per Zufall?) ein Polizeiwagen vorbei und anschließend der Rettungswagen. Nach weiteren unendlichen 10-15 Minuten Warten im Rettungswagen ging es dann endlich “Schnurr Stracks”
in die Notaufnahme des Güstrower Krankenhauses. Dort kam auch schon meine Tante herunter die dort gerade auf einer Station Dienst hatte und von der netten Rettungswagenbesatzung auf meinem Wunsch hin informiert wurde.